Nach einer Nacht in der die Aura mit 7 Knoten durchs Meer gepflügt ist, dafür aber alle in ihren Kojen durchgeschüttelt wurden, ist tagsüber nicht mehr viel Wind übrig und wir müssen den Motor anwerfen.
Speed ist halt selten mit großer Gemütlichkeit vereinbar. Der Rudergänger (nicht Steuermann - wie Laien das nennen) muss halt versuchen, die Wellen auszusegeln (was aber selbst den besten nicht immer gelingen kann). Auch in der Koje liegend konnte ich das Geschaukel irgendwann wegstecken ... aber wie ... ich erinnere mich nicht mehr. Wenn meine Erinnerung zurückkommt, werde ich mein "große Schnauze" durch Tipps ersetzen ;-)
Den Montagabend haben wir an einer kleinen Naturschutzinsel in einem noch kleineren Nothafen verbracht. Sehr idyllisch und sogar mit Walderdbeeren. Am Dienstag sind wir dann Richtung Åland aufgebrochen und Dank dauerhaften 6...7kn Fahrt schon kurz nach Sonnenaufgang (inzwischen erst um 3:15Uhr!) in Käringsund angekommen. Hier spürt man, dass wir uns in beliebten Urlaubsregionen und inzwischen auch üblichen Urlaubszeiten befinden - der Hafen war randvoll, wir haben gerade noch einen Platz gefunden. Heute geht es bei schwachen nordwestlichen Winden weiter nach Marihamn.
Wir haben die erste mit dem Wind gut erreichbare finnische Insel angesteuert. In einer Engstelle zwischen zwei Inseln liegt ein Steg. Wir sind komplett alleine im Sonnenuntergang. Hier gibt's einen Grillplatz und ein Plumpsklo, 40 Schafen und ein Dutzend kreischende Seeschwalben.
Speed ist halt selten mit großer Gemütlichkeit vereinbar. Der Rudergänger (nicht Steuermann - wie Laien das nennen) muss halt versuchen, die Wellen auszusegeln (was aber selbst den besten nicht immer gelingen kann). Auch in der Koje liegend konnte ich das Geschaukel irgendwann wegstecken ... aber wie ... ich erinnere mich nicht mehr. Wenn meine Erinnerung zurückkommt, werde ich mein "große Schnauze" durch Tipps ersetzen ;-)
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